FAQ Dienstrad Leasing

Hier haben wir die Antworten auf die häufigsten Fragen zum Dienstrad Leasing zusammengefasst.

Finden Sie keine Antwort auf Ihre Frage? Schreiben Sie uns ein E-Mail an leasing@e-bikes4you.com. Gerne stehen wir für Ihre Fragen zur Verfügung.


FAQ´s

Was ist Leasing?

Leasing ist eine Form der Finanzierung. Dabei wird der Leasinggegenstand (in diesem Fall ein Fahrrad) von der Leasinggesellschaft erworben und dem Leasingnehmer zur Verfügung gestellt. Dieser Arbeitgeber überlässt es dem Arbeitnehmer zur Nutzung. Dieser Vorgang lässt sich Mithilfe der modernen Technik und unserer Unterstützung heute sehr einfach und zeitnah umsetzen.

Wie berechne ich meine persönliche Ersparnis?

Mit einem der Rechentools auf unserer Webseite. Hier finden Sie Zugang zu einigen Leasingrechnern und können auch Vergleiche erstellen um die passende Leasinggesellschaft zu finden.

Was bedeutet die "1 %-Regel"?

Das "Dienstwagenprivileg" bezieht sich auf die Anwendung des § 8 Absatz 2 Satz 2 EStG. Der Arbeitgeber stellt einem Arbeitnehmer einen Dienstwagen oder ein Dienstrad zur Verfügung. Dieser Dienstwagen ist für geschäftliche Zwecke nutzbar, darf aber auch privat genutzt werden. Für diese private Nutzung entsteht dem Arbeitnehmer ein geldwerter Vorteil. Um diesen auszugleichen, muss der Arbeitnehmer ein Prozent des Brutto-Listenpreises monatlich als geldwerten Vorteil versteuern.

Seit 2012 kann das Dienstwagenprivileg auch für Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes angewendet werden. (Anwendung des § 8 Absatz 2 Satz 2 EStG./Erlass der Finanzbehörden der Länder vom 23. November 2012)

In einem Punkt sind die Diensträder gegenüber dem Dienstwagen sogar noch vorteilhafter: Der Weg zwischen Wohnort des Arbeitnehmers und der Arbeitsstätte muss nicht versteuert werden (Entfall der 0,03% Besteuerung je Entfernungskilometer).

Darf ich mein Dienstrad auch privat nutzen?

Ja! Dein Dienstrad steht Ihnen aufgrund der 1%-Versteuerung uneingeschränkt zur privaten Nutzung zur Verfügung. Auch alle im Haushalt lebenden Personen dürfen das Dienstrad benutzen. Allerdings kann der Arbeitgeber bestimmte Einschränkungen vorgeben.

Dürfen auch Familienmitglieder mit dem Dienstrad fahren?

Versicherungstechnisch ist das bei den meisten Leasinggesellschaften möglich. Hier darf der Arbeitgeber jedoch Vorgaben machen bzw. Einschränkungen vorgeben.

Welche Fahrräder können geleast werden?

Hier gibt es keine gesetzlichen Einschränkungen. Begrenzt wird der Rahmen lediglich durch die Vorgaben der Leasinggesellschaften für die sich der Aufwand für einen Leasingvertrag erst ab einem bestimmten Kaufpreis lohnt. Dieser beginnt, je nach Anbieter, bei ca. €650,- und endet bei €15.000,-. Zudem kann der Arbeitgeber ein Preislimit setzen. Innerhalb dieser Grenzen kann vom City Bike, Cruiser, E-Bike, Mountainbike, E-MTB, Trekkingbike, Rennrad, Lastenrad so gut wie jedes Rad geleast werden. Alle Räder in unserem Onlineshop bei e-bikes4you.com können geleast werden.

Sogenannte S-Pedelecs (Unterstützung bis 45km/h) werden als Kraftfahrzeuge behandelt und unterliegen einigen Vorschriften, sodass viele Arbeitgeber diese Modelle von vornherein ausschließen.

Welches Zubehör kann mitgeleast werden?

Hier gibt es Unterschiede bei den Leasinggesellschaften. In den meisten Fällen kann jegliches Zubehör mitgeleast werden, welches fest am Rad verbaut ist. Ausgeschlossen sind Bekleidung und Helme. Auf jeden Fall muss ein sicheres Markenschloss mitgeleast werden.

Warum ist das Leasing so viel günstiger als Barkauf? 

Mehrere Gründe spielen dabei eine Rolle. Der Hauptteil der Ersparnis ergibt sich aus der 1%-Regelung. Durch die Gehaltsumwandlung entfallen die Sozialversicherungsbeiträge und das zu versteuernde Einkommen reduziert sich.

Wie funktioniert die Gehaltsumwandlung?

Der Arbeitnehmer (AN) entscheidet sich dafür, einen Teil seines Bruttoarbeitslohnes in einen Sachbezug umzuwandeln. Dieser Sachbezug ist beim Dienstrad Leasing die Leasingrate. Auf diesen Sachbezug sind keine Sozialabgaben zu bezahlen, sondern es ist nur die 1%-Regelung für den geldwerten Vorteil anzuwenden. Dadurch entsteht für den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber ein steuerlicher Vorteil. Bei Firmenautos ist das seit Jahren gängige Praxis, nun ist dies auch bei Diensträdern möglich.

Wie hoch sind die Kosten für den Arbeitgeber?

Für den Arbeitgeber ist das Modell des Dienstrad Leasings meistens kostenneutral. Oftmals sind Arbeitgeber jedoch so begeistert von den vielen Vorteilen, dass sie den Arbeitnehmern gern einen Teil der Leasingrate bezuschussen um die Mitarbeiter zu motivieren.

Wie lange läuft der Leasingvertrag?

In der Regel läuft der Vertrag 36 Monate. Es können aber auch 48 Monate vereinbart werden.

Kann der Leasingvertrag vorzeitig beendet werden?

Muss der Leasingvertrag vor Ablauf der Vertragslaufzeit beendet werden, wird ein Ablöseangebot von der Leasinggesellschaft angefordert. Wird dieses angenommen und der Ablösebetrag bezahlt, wird der Leasingvertrag vorzeitig beendet. Diese Option ist für den Leasingnehmer i.d.R. wirtschaftlich uninteressant.

Welche Unterschiede bestehen zwischen vorsteuerabzugsberechtigten und nicht-vorsteuerabzugsberechtigten Arbeitgebern?

Die Leasingraten sind Betriebsausgaben. Vorsteuerabzugsberechtigte Arbeitgeber können die in der Leasingrate enthaltene Umsatzsteuer abziehen. Ein Dienstrad wird dadurch für die Mitarbeiter deutlich günstiger als ein Barkauf. Bei Arbeitgebern, die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, fällt die Ersparnis dementsprechend etwas niedriger aus.

Welche Vorteile hat das Dienstrad Leasing bei nicht-vorsteuerabzugsberechtigten Arbeitgebern?

Da die Leasingraten immer Betriebsausgaben sind, können vorsteuerabzugsberechtigte Arbeitgeber die enthaltene Umsatzsteuer vom Umwandlungsbetrag abziehen. Die Arbeitnehmer partizipieren an dieser Möglichkeit. Bei nicht-vorsteuerabzugsberechtigten Arbeitgebern fällt die Ersparnis für die Mitarbeiter dementsprechend etwas geringer aus.

Welche Laufzeiten sind für das Leasing möglich?

Die meisten Leasinggesellschaften bieten eine Laufzeit von 36 Monaten für das Dienstrad Leasing an. Für Selbständige und Freiberufler kann es von Vorteil sein, eine Laufzeit von 48 Monaten zu vereinbaren.

Wie geht es nach Ablauf der Leasingdauer weiter?

Hat sich der Leasingvertrag reibungslos dem Ende genähert, macht die Leasinggesellschaft dem Nutzer des Dienstrades ein Angebot zur Übernahme des Fahrrads zum sogenannten Restwert. Dieser beträgt aktuell ca. 18% des ursprünglichen UVP. Sollte der Dienstrad Nutzer dieses nicht annehmen, muss das Dienstrad an die Leasinggesellschaft zurück gegeben werden.

Ich habe schon einen Dienstwagen. Kann ich trotzdem noch ein Dienstrad leasen?

Ja. Auch wer einen Dienstwagen hat kann sich dazu noch ein Dienstrad leasen.

Ist mein Dienstrad versichert?

Eine Versicherung ist beim Dienstrad Leasing zwingend vorgeschrieben, da das Leasingobjekt (in diesem Fall das Rad) als Sicherheit für die dahinter stehende Finanzierung dient. Die Leasinggesellschaften bieten entsprechende Versicherungen mit an. Sie sind fester Bestandteil des Vertrages. Die Versicherungsleistungen der Leasinganbieter sind durchweg so gut, dass sie dem Leasingnehmer und dem Nutzer des Rades zu sehr günstigen Konditionen einen erweiterten Schutz bieten.

Kann ich mein Dienstrad am Ende des Leasingvertrages übernehmen?

Das ist bei allen Leasinganbietern möglich. Jedoch müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. Die Vertragsdauer von 36 bzw. 48 Monaten muss reibungslos abgelaufen sein. Es darf zu keinen Zahlungsausfällen oder Streitigkeiten gekommen sein. Die Leasinggesellschaften bieten dem Nutzer einige Wochen vor Ablauf des Leasingvertrages das Dienstrad zum Kauf an. Der verbleibende Restwert liegt aktuell bei ca. 18% des ursprünglichen UVP.

Aus steuerrechtlichen Gründen darf eine Übernahme des Dienstrades zum Laufzeitende nicht im Vorfeld fixiert werden. Es kann somit unmöglich Bestandteil des Vertrages sein.

Kann ich auch ein gebrauchtes Fahrrad/E-Bike als Dienstrad leasen?

Nein. Gebrauchte Räder und Pedelecs/E-Bikes können nicht geleast werden.

Kann ich ein preisreduziertes Fahrrad/E-Bike als Dienstrad leasen?

Ja. Jedoch wird der geldwerte Vorteil immer auf Basis der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) bemessen. Allerdings sind durch die Leasingvariante für den Fachhandel Kosten verbunden, sodass stark reduzierte Preise in diesem Fall nicht angewendet werden können. Bei reduzierten Angeboten ist es unbedingt ratsam, vorab eine Anfrage zu stellen zu welchem Preis das Rad von der Leasinggesellschaft erworben werden kann. Oftmals wirkt sich ein vermeintlich interessanter Nachlass nur unwesentlich auf die monatliche Leasingrate aus. Der zu bezahlende Restwert ist davon gar nicht betroffen denn der bezieht sich immer auf den UVP.

Ist es möglich ein zweites Rad zu leasen?

Ja, das ist möglich. Allerdings kann hier der Arbeitgeber einen Riegel vorschieben, indem er das Dienstrad auf eines pro Mitarbeiter beschränkt. Bei manchen Leasinggesellschaften müssen noch ein paar Voraussetzungen gegeben sein, damit das möglich ist. Möchte man ein Rad für den Lebenspartner mitleasen, verlangen manche Leasinggesellschaften, dass dieser in einem gemeinsamen Haushalt mit dem Hauptleasingnutzer lebt. Sicherheitshalber empfiehlt es sich, eine sog. Anrufungsauskunft beim zuständigen Finanzamt einzuholen, um sich auch hier Rechtssicherheit zu verschaffen.

Stimmt es, dass sich der Arbeitgeber an der Leasingrate beteiligen kann?

Ja, das ist sogar üblich. Viele Arbeitgeber machen das sehr gerne. Dafür sprechen viele Gründe aus Sicht des Arbeitgebers. Motivation der Mitarbeiter, aktives Gesundheitsmanagement, Entspannung der Parkplatzsituation auf dem Firmengelände, Mitarbeiterbindung, Alternative zur plumpen Gehaltserhöhung und vieles mehr.

Der Arbeitgeber entscheidet selbst über die Höhe seiner Beteiligung. Diese kann von der Übernahme der Versicherungskosten bis hin zur Übernahme der vollen Leasingrate reichen.

Darf jeder Arbeitgeber seinen Mitarbeitern ein Dienstrad anbieten?

Ja. Alle privatwirtschaftlichen Unternehmen dürfen grundsätzlich Diensträder anbieten. Ausnahmen gibt es bei Arbeitgebern des öffentlichen Dienstes. Hier muss individuell angefragt werden, ob die Möglichkeit besteht. Auch kann es in bestimmten Fällen durch Tarifverträge ausgeschlossen sein Diensträder zur Verfügung zu stellen.

Kann man mit einem Dienstrad weiterhin die Entfernungspauschale (Werbungskosten) für die Fahrten zur Arbeit geltend machen?

Ja! Die Entfernungspauschale für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist grundsätzlich unabhängig vom Verkehrsmittel. Sie ist mit 0,30 €/km zu gewähren (§9 Abs. 1 Nr. 4 EstG). Während bei einem Firmen-PKW der Anfahrtsweg zusätzlich mit 0,03 %/km/Monat vom Fahrzeuglistenpreis versteuert werden muss, entfällt dies beim Dienstrad. Anders ist die Situation bei schnellen E-Bikes (sog. S-Pedelcs, mit Unterstützung bis 45 km/h). Diese werden wie Kraftfahrzeuge behandelt und müssen zusätzlich mit 0,03 %/km/Monat versteuert werden.

Wie geht es weiter, wenn der Mitarbeiter länger als sechs Wochen krank ist?

Nach sechs Wochen endet die Gehaltsfortzahlung durch den Arbeitgeber. Somit ist dann keine Gehaltsumwandlung mehr möglich und der Arbeitgeber übernimmt die Leasingraten.

Was passiert, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen vor Ablauf der Leasingdauer verlässt?

Kündigt ein Mitarbeiter sein Arbeitsverhältnis vor Ablauf des Leasingzeitraums, endet damit die Überlassung des Dienstrades. Der Mitarbeiter ist verpflichtet, das Dienstrad an den Arbeitgeber zurückzugeben. Auf Wunsch kann dem Mitarbeiter ein Übernahmeangebot für das Dienstrad durch die Leasinggesellschaft gemacht werden. Diese kann er annehmen, muss er aber nicht. Fängt der Arbeitnehmer danach bei einem anderen Arbeitgeber an zu arbeiten, kann der neue Arbeitgeber den laufenden Leasingvertrag übernehmen, dazu verpflichtet.

Ihre Frage ist nicht dabei? Zögern Sie nicht, uns persönlich zu konaktieren, gerne stehen wir Ihnen für Informationen zur Verfügung: leasing@e-bikes4you.com oder per Telefon: +49 8033 978 921